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„Jugend debattiert“ an der IGS Stromberg

 

„Eine Demokratie braucht Menschen, die kritische Fragen stellen. Menschen, die aufstehen, ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzten. Menschen, die zuhören und Reden können. Menschen, die fair und sachlich debattieren. Deshalb kommt es darauf an, dass jeder schon in der Schule lernt, wie und wozu man debattiert, und regelmäßig übt, auch selbst zu debattieren.“ (Frank Hielscher)

Im Rahmen des Methodentrainings der Jahrgangsstufe 11 beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule  an dem bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“. Dies ist ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mecator und der Heinz Nixdorf Stiftung auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz.

In den jeweiligen Oberstufenkursen der Jahrgangstufe 11 wurde „Debattieren“ im Rahmen des Methodentrainings  als Gesprächsform des Unterrichtes eingeführt und systematisch erlernt.  Ziel des Projektes war es, Begeisterung für das Debattieren zu wecken und jeder Schülerin, jedem Schüler einen spürbaren Fortschritt an Sachkenntnissen, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft zu ermöglichen. Das Projekt an unserer Schule wurde von Kollegen des Oberstufenteams geleitet.

Zwölf Kurssieger und vierzehn Juroren trafen sich am 1.2.16, um den Schulsieger zu ermitteln.  In der Endrunde wurde über folgende zwei Themen debattiert:

Soll eine Helmpflicht für Radfahrer im Straßenverkehr eingeführt werden? Sollen Auswahlverfahren für Ausbildungsplätze bis zur Einladung zu einem Vorstellungsgespräch anonymisiert durchgeführt werden?

Bei diesem Schulwettbewerb siegte Jana Loske. Auf Platz zwei folgte Tizian Springer. Beide  haben zusammen mit Theresa Dorfey unsere Schule auf Landesebene vertreten. Im Frauenlobgymnasium Mainz sind die Schülerinnen und Schüler unserer Schule am 9.3. erfolgreich gegen Debattierende des Schulverbundes angetreten.

Aber auch die Juroren verdienen größtes Lob für ihr Engagement. In Mainz wurden Marcel Kobes und Chantal Doliwa professionell geschult und erlebten im Schul- und im Verbundsentscheid wie wichtig es ist, gut kommunizieren und  argumentieren zu können - Fähigkeiten, die ihnen in ihrem weiteren Werdegang sehr nützlich sein werden. Marcel Kobes durfte sogar aufgrund seines Engagements auf regionaler Ebene beim Landesfinale jubeln.

„Jugend debattiert“ soll Schülerinnen und Schüler motivieren, sich politisch und gesellschaftlich zu engagieren. Wer reden kann, der kann mit anderen etwas bewegen. Aus diesem Grund sind alle Schülerinnen und Schüler  der Jahrgangstufe 11 aus Sicht der Demokratieförderung Sieger und sind auf dem besten Weg mündige Bürger zu werden.

 

 (Volker Rith)